Heraus zum 80. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg!
Ausgewählte Termine in Bayern:
Donnerstag, 8. Mai 2025
München: Kundgebung: „80 Jahre Befreiung von Krieg und Faschismus“, Münchner Friedenbündnis, Marienplatz, 15 Uhr
Fürth: Kundgebung „Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!“, DKP Fürth, Platz der Opfer des Faschismus, 18.30 Uhr
Nürnberg: Mahnwache der VVN-BdA am Denkmal der Vertriebenen (Rathenauplatz), 18 Uhr
Augsburg: Kundgebung „Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!“, Rathausplatz, 17 Uhr; anschl. Demo “Konstant im Widerstand – 80 Jahre Befreiung vom Faschismus”
Regensburg: Kundgebung, am St.-Kassians-Platz, 18 Uhr
München: Gerald Engesser liest aus seinem Buch über Bertl Lörcher, Mit Liedbeiträgen vom Münchner Gewerkschaftschor, 18 Uhr, MüAH, Lindwurmstraße 71, Es wird um Anmeldung bei veronika.aumeier@dgb.de gebeten
Freitag, 9. Mai 2025
Hof: „Nichts ist vergessen und niemand“: Gedenken mit roten Nelken, VVN-BdA Hof-Wunsiedel, DKP Hof und Die Linke Oberfranken-Ost, Friedhof, Plauener Straße 1, 17 Uhr
München: Kundgebung „Unsterbliches Regiment“, Wittelsbacher Platz, 17 Uhr
Online: „80 Jahre nach der Befreiung – Mit der Erinnerung in der Gegenwart leben“: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube, VVN-BdA, Zoom: uzlinks.de/Grube, 19 Uhr
Samstag, 10. Mai 2025
Hof: „Wer nicht feiert, hat verloren“: Konzert mit drei regionalen Bands, VVN-BdA Hof und Die Linke Hof, Zur Linde, Lindenstraße 2, 19 Uhr. Eintritt frei
München: Gedenken der sowjetischen Opfer, Tischlerstr. 30 (Bus 56), BSW-Freunde München, 16.45 Uhr
Weitere Aktionen in ganz Deutschland:
https://www.unsere-zeit.de/danke-sagen-4803015/
Die DKP (Deutsche Kommunistische Partei) formuliert in ihrer Erklärung zum 80. Jahrestag der Befreiung:
Am 8. Mai 2025 begehen wir den 80. Jahrestag der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg. Die Zeichen der Zeit lassen schon jetzt erahnen, welche Formen und Inhalte das staatsoffizielle Gedenken annehmen wird. Die deutsche Monopolbourgeoisie und ihre Regierung werden versuchen, sich selber in die Tradition der Anti-Hitler-Koalition zu stellen und ihren Aggressionskurs gegen Russland und China in das Gewand des Antifaschismus zu hüllen.
Der deutsche Imperialismus scheiterte 1945 mit seinem Anlauf zur Rolle der dominierenden Weltmacht. Nun zeigt er seine ideologische Wendigkeit, indem er das Erbe der damaligen Nazi-Gegner in den Dienst seiner expansiven Ziele stellt. Er vereinnahmt Menschen, die nach seinem Willen gefoltert und ermordet wurden.
Ebenso ist zu erwarten, dass die tragende Rolle der Sowjetunion beim Sieg über Nazideutschland heruntergespielt oder in ihr Gegenteil verkehrt werden wird. Und es wird nicht an wortreichen Klagen über den Faschismus als das „unbegreifbar Böse“ fehlen, wohl wissend, dass diejenigen, welche den Nazi-Terror mit der Aura des „Unfassbaren“ umgeben, seinen Nachfolgern letztlich in die Hände spielen. Denn wie soll erfolgreiche Gegenwehr gegen ein Phänomen möglich sein, das zu verstehen man außerstande ist? Deswegen wollen wir Kommunistinnen und Kommunisten den Hitlerfaschismus im Lichte seiner Wurzeln und Kontinuitäten darstellen. Denn letztlich ist er nichts weniger als unbegreiflich.
Die ganze Erklärung hier lesen:
