2.000 für Frieden und Abrüstung

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In München kamen mehr als 2.000 Menschen zum Ostermarsch auf den Marienplatz. Das waren weit mehr als in den vergangen Jahren. Ein breites Bündnis rief die Münchnerinnen und Münchner auf, sich den realen Gefahren von Aufrüstung und Militarisierung entgegenzustellen. Das Münchner Friedensbündnis, die DKP, die SDAJ, die Gewerkschaft ver.di, das BSW, die Linke, das Klimatreffen München und viele andere Organisationen mobilisierten zur Demonstration unter dem Motto „Völkerrrecht statt Faustrecht – weltweit und für Alle!“

Mut machte insbesondere die Rede der SDAJ: „… Nur weil die Herrschenden Wehrpflicht und Aufrüstung brauchen und mit aller Macht vorantreiben, heißt das nicht, dass wir machtlos sind! Der Kampf gegen die Wehrpflicht hat bereits jetzt 50.000 Schülerinnen und Schüler auf die Straße gebracht – trotz der Repressionen gegen die Bewegung. Ohne uns können sie den Krieg nicht vorbereiten, ohne uns können sie ihn nicht führen! Sie brauchen die Jugend, die für sie in die Schützengräben zieht, sie brauchen die Arbeiterklasse, die ihre Profite und ihre Waffen produziert. Aber sie kriegen uns nicht! Deshalb lasst uns weiterkämpfen und den nächsten Schulstreik am 08. Mai noch größer zu machen! Dazu benötigen wir die Kräfte der gesamten Friedensbewegung, der Gewerkschaften und natürlich auch unsere eigenen. Wir müssen die Wehrpflicht als den wichtigsten Anknüpfungspunkt der Jugend und die zentrale Achillesferse der Kriegsvorbereitung Deutschlands wahrnehmen und dafür kämpfen, aus den Schulstreiks eine neue antimilitaristische Jugendbewegung zu schaffen, die es mit den Kriegsplänen der Herrschenden aufnehmen kann. Verhindern wir die Wehrpflicht, dann schwächen wir die Kriegsvorbereitungen erheblich!

Die Jugend in diesem Land beginnt zu begreifen: Die Reichen wollen Krieg, die Jugend eine Zukunft!