Samstag 29. Juni, 19 Uhr

im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof

Calum Baird ist ein schottischer Singer-Songwriter, der in seinen Folk-Songs soziale, kulturelle und politische Themen behandelt. Sein erstes Album »No Right Turn« kam 2015 heraus. Seitdem veröffentlicht er weiter Musik und tritt in Britannien, Nordirland und Europa auf. Er setzt sich auch für soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung ein, und seine Texte handeln oft von Armut, Ungleichheit und Antirassismus.

EINTRITT FREI

SPENDEN ERWÜNSCHT

“Kann ein Musiker Menschen durch Lieder und Ideen organisieren, die Einsichten schaffen und Veränderungen anregen – Revolutionen inspirieren?

Kurz gesagt: ja!

Wenn es um Revolution, Wandel und Herausforderungen geht, dann kann Musik die Besitzverhältnisse angreifen, wenn sie Teil einer Bewegung ist – so argumentierten Lenin, Gramsci, Mao und andere. Jede Bewegung, jede Klasse benötigt kulturelle Ausdrucks-möglichkeiten, ihr Narrativ, ihre Weltsicht, die die Leute mit an Bord nimmt.

Gramsci zeigt uns, dass die herrschende Klasse nicht allein durch Zwang regiert, sondern durch Konsens, und Kultur ist ein wichtiger Teil dieser Herrschaft. Gleiches gilt für die Darstellung der Kultur einer Klasse als etwas, das für alle Völker und Klassen der Gesellschaft universell wahr ist. Unsere gegenseitigen Widersprüche zu überwinden wird wichtig sein in den kommenden Jahren, wenn wir eine echte antiimperialistische Bewegung aufbauen wollen, die sich den Problemen des Krieges, des Klimakollapses und der Ungleichheit stellen kann.”

Calum Baird im jungeWelt-Interview 8.1.2024