8. Mai: 1.500 Schülerinnen und Schüler in München gegen die Wehrpflicht auf der Straße
Am Freitag, den 8. Mai, demonstrierten in München rund 1.500 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Bündnis „Nein zur Wehrpflicht München“ und weiteren Organisationen gegen die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht. Der Protestzug startete am Rotkreuzplatz, führte vorbei an mehreren Gymnasien und endete mit einer Abschlusskundgebung am Rosa-Luxemburg-Platz.
Neben Redebeiträgen verschiedener Schulen, Gewerkschaften und Jugendorganisationen traten auch Künstler auf. Trotz des friedlichen Streiks kam es zu Polizeigewalt: Eine Schülerin wurde wegen eines selbstgemalten Schildes mit der Aufschrift „Merz, stirb selbst an der Ostfront!“ festgenommen, wobei sie und mindestens ein weiterer Schüler verletzt wurden.
In ganz Deutschland waren über 45.000 Schüler:innen in mindestens 150 Städten auf der Straße. Sie sind Teil der Bewegung „Schulstreik gegen Wehrpflicht“, die sich gegen die zum Juli 2027 anstehende Wiedereinführung der Wehrpflicht richtet, welche der Bundestag am 5.12. beschlossen hat.


Eindrücke von Aufnahmen von Gerhard Hallermayer:
